Das im Jahr 2017 in Kraft getretene ”Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen – Onlinezugangsgesetz (OZG)“ beinhaltet die Verpflichtung für Behörden, ihre Verwaltungsleistungen auch elektronisch über Verwaltungsportale anzubieten.
Ende März fand das 1. OZG-Kreistreffen in den Räumlichkeiten des Rathauses der Mittelstadt St. Ingbert statt. Viele Vertreter des Bereichs Digitalisierung der kreiseigenen Städte und Gemeinden folgten der Einladung des eGo-Saar. Der Zweckverband Elektronische Verwaltung im Saarland – kurz eGo-Saar – entlastet als Dienstleister und Berater die Verwaltungen seiner Mitglieder in allen Fragen rund um die Digitalisierung: von der Strategie, Auswahl von IT-Lösungen, Erarbeitung von Online-Diensten bis hin zu Projektmanagement, Prozessberatung, Support und Datenschutz.
Stephan Thul, Geschäftsführer des eGo-Saar, begrüßte gemeinsam mit Daniel Breyer, Fachbereichsleitung OZG, die geladenen Gäste im großen Sitzungssaal des Rathauses. Sein Dank für die Organisation der Veranstaltung ging an Sven Oberinger, CIO der Stadt St. Ingbert, und Hauptverwaltungsleiter Holger Hansen.

Die Vertreter des eGo-Saar schilderten zunächst den aktuellen Stand im Kontext der neuen Vorgaben zur OZG-Umsetzung und stellten den Bearbeitungsstand aufgrund der Vorgabe des IT-Planungsrates priorisierten OZG-Leistungen auf Kreisebene dar. Im Folgenden wurden schwerpunktmäßig die fortan umzusetzenden OZG- Projekte auf kommunaler Ebene – den Levels 2/3 und 4/5 – im Saarland besprochen.
Zwei Vertreter des Saarpfalz-Kreises stellten ihr Best Practice Beispiel zur Umsetzung des OZG im Bereich Gesundheit vor und berichteten von ihren Erfahrungen im Projektmanagement.
Insgesamt herrschte ein positiver und reger Austausch zwischen den saarpfälzischen Kommunen und dem eGo-Saar. Künftig sollen Erfahrungen und Projektideen im Rahmen einer monatlichen OZG-Sprechstunde ausgetauscht und intensiviert werden.
Die vielfältigen Herausforderungen im Rahmen der Digitalisierung können nicht von jeder einzelnen Kommune allein, sondern nur gemeinsam im starken Team mit anderen Kommunen und dem eGo-Saar bewältigt werden.